5 Fakten Ihrer Mitarbeiter, die Ihnen den Atem verschlagen!

Ein altes Sprichwort besagt: „Geld allein macht nicht glücklich.“ Die heutige Gesellschaft lebt dieses Sprichwort mehr denn je. Geld wird immer mehr Mittel zum Zweck, und die Menschen beginnen, damit ihrer Freizeit und ihrer Gesundheit mehr Priorität zu schenken. In diesem Zusammenhang rückt die Mitarbeiterzufriedenheit immer stärker in den Fokus.
Der Personaldienstleister Randstad untersuchte den Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und dem Verhalten von Unternehmen sowie den direkten Vorgesetzten – und entdeckte Erstaunliches: Mehr als ein Drittel der US-amerikanischen Arbeiter würden jährlich auf 5000 $ verzichten, wenn sie dadurch glücklicher am Arbeitsplatz sein könnten.
Natürlich ist es wichtig, seinen Mitarbeitern anständige Löhne zu zahlen, doch es ist entscheidend, darüber hinaus eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich ein Mitarbeiter wohlfühlt. Wie Sie diese Atmosphäre schaffen, welche Herausforderungen Sie erwarten und welche Maßnahmen entscheidend sind, erfahren Sie von uns durch 5 Statistiken, die Ihnen den Atem rauben werden.


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  1. „Glückliche Mitarbeiter übertreffen die Produktivität anderer Kollegen um 20 %.“
    Die Social Market Foundation bewies, dass Menschen, die glücklich sind, bis zu 20 % produktiver und genauer arbeiten, als solche, die es nicht sind!
    Das heißt auch: Wenn Ihr Unternehmen glückliche Mitarbeiter beschäftigt, können Sie ihre Produktivität enorm steigern. Diese Produktivität zeigt sich schließlich in Ihren besseren Bilanzen, und so gewinnen alle: Sie haben zufriedene Mitarbeiter und höhere Umsätze.
    Wege, wie Sie Ihre Mitarbeiter glücklich machen, gibt es viele:

    • Geben Sie Ihren Mitarbeitern die nötige Freizeit.
      Das bedeutet, dass Sie Angestellten nicht mit beruflichen Fragen ansprechen, wenn sie im Urlaub oder außer Dienst sind. Zusätzlich muss es während der Arbeitszeit Phasen geben, in denen sich Ihre Mitarbeiter entspannen dürfen. Und drittens muss es ihren Angestellten gestattet sein, zu gehen, wenn die Aufgaben fertig sind. So fühlen Sie sich geschätzt und können ihre Zeit nutzen. Das schafft Bereitschaft, in stressigen Zeiten länger zu bleiben.
    • Schaffen Sie eine familiäre Atmosphäre.
      Es ist falsch, dass man seine persönlichen Probleme daheim lassen muss. Gerade diese Probleme sind es, die die Produktivität hemmen, weil wir immer wieder daran denken müssen. Es ist viel besser, wenn Sie auf Ihre Mitarbeiter zugehen und ihnen zeigen, dass ihnen geholfen wird, wenn sie offen sprechen.
    • Erweisen Sie Ihren Mitarbeitern Respekt.
      Das bedeutet, dass Sie mit ihnen transparent kommunizieren, zu Ihrem Wort stehen, gute Leistungen anerkennen und nicht zuletzt als Ansprechpartner Hilfe und Rat anbieten.
  2. „Enge Freundschaften mit Mitarbeitern erhöhen die Zufriedenheit um 50 %.“
    Eine entspannte Arbeitsatmosphäre trägt zu einem guten Arbeitsergebnis bei. Das ist bekannt. Doch hätten Sie vermutet, dass sich kollegiale Freundschaften enorm auf die Zufriedenheit eines jeden Mitarbeiters auswirken? Das Meinungsforschungsinstitut Gallup konnte ermitteln, dass sich die Mitarbeiterzufriedenheit um 50 % erhöht, wenn Kollegen miteinander befreundet sind.
    Diese Zufriedenheit führt dann zu einem Anstieg der Produktivität.
    Übrigens: Wer mehrere beste Freunde auf der Arbeit hat, kann seine Produktivität um bis zu – halten Sie sich fest – 700 % steigern. Dieses Gefühl wird dadurch ausgelöst, dass sich Ihre Mitarbeiter als Einheit verstehen. Ähnlich wie in einer Sportmannschaft wollen sie ein gemeinsames Ziel erreichen.
    Forcieren Sie Teamabende oder gemeinsame Ausflüge. Halten Sie regelmäßig Teammeetings ab, in denen es um persönliche Empfindungen dreht und mal nicht um die Arbeit. Essen Sie gemeinsam mit ihrem Team und bauen Sie persönliche Verbindungen auf. Solche Teamevents stärken ihre Verbundenheit und kosten wenig Aufwand und Geld. Sie möchten schließlich nicht irgendwelche Mitarbeiter, sondern die Besten.

  3. „Mitarbeiter, deren Chef sich auf ihre Stärken fokussiert, sind engagierter.“
    Motivierte Mitarbeiter sind ein Segen. Die Frage stellt sich jedoch jedem Manager: Wie motiviere ich meine Mitarbeiter? Manchmal reicht es nicht aus, nur eine Atmosphäre zu schaffen, in denen sie sich wohlfühlen können. Es braucht auch aktive Unterstützung durch den Vorgesetzten.
    Die Antwort gibt eine Umfrage von Gallup aus dem Jahr 2015: Mitarbeiter wollen ihren Chef als Ansprechpartner, als Förderer und als Wegweiser! Regelmäßige Gespräche sind dazu unverzichtbar. 67 % der Befragten sprachen sich dafür aus, dass sie engagierter sind, wenn sich ihr Chef auf ihre Stärken konzentriert, diese fördert und Kritik in Form von positiver Motivation anspricht. Dadurch können Mitarbeiter ihren Platz im Unternehmen schnell finden und einnehmen. Es ist zudem wichtig, dass der Vorgesetzte für alle Fragen offen ist. Ist dieser Umstand gegeben, sagen 54 % der Befragten, dass sie besonders engagiert arbeiten können, da sie jederzeit einen Ansprechpartner haben und nicht auf der Stelle treten. Zuletzt ist es ebenso nötig, den Mitarbeitern klare Performance-Ziele zu stecken. Diese schaffen Messbarkeit und erhöhen die Motivation: Das zeigt auch die Umfrage: 69 % sagten aus, dass sie motiviert sind, wenn sie ganz klare Ziele haben und sich an diesen messen lassen.

  4. „Kostenlose Snack- und Getränkeangebote erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit.“
    Es sind oft die kleinen Dinge, die den Unterschied ausmachen zwischen einem guten und einem tollen Arbeitgeber. Kostenfreier Zugang zu frischen Snacks und Getränken während der Arbeit ist eines dieser Dinge. Der Lebensmittelhersteller Peapod untersuchte die Mitarbeiterzufriedenheit bei Unternehmen mit und ohne einen solchen Zugang. Das Ergebnis war eindeutig: Hatten Unternehmen keinen Zugang zu kostenlosen Snacks oder Getränken für ihre Mitarbeiter bereitgestellt, lag die Quote der zufriedenen oder sehr zufriedenen Mitarbeitern gerade mal bei knapp 50 %. Anders verhielt es sich bei Unternehmen mit einem Angebot für die Angestellten: Hier erklärten zwei Drittel der Befragten, sie seien zufrieden oder sehr zufrieden.
    Denken Sie genau darüber nach, ob es nicht Sinn machen würde, einen solchen Zugang zu Snacks und Getränken einzurichten. Letztendlich ist Ihre Belegschaft für Ihre Unternehmensperformance verantwortlich. Und seien wir ehrlich: Frisches Obst und ein Kaffeeautomat sind auf lange Sicht günstiger als die Einbußen, die durch unzufriedene Mitarbeiter verursacht werden.

    Zusätzlich zu diesen 4 Statistiken noch ein kleines Extra für Sie: Eine Statistik, die Ihnen zeigt, warum Sie bereits heute umdenken sollten!

  5. „Der Lohn spielt eine Nebenrolle bei der Unternehmenswahl der ‚Generation Y‘.“
    Laut der 2016 erschienenen Studie der NSHSS zum Thema „Karriere der ‚Generation Y‘“ steht der Faktor Grundgehalt nur auf Platz 11 bei der Auswahl eines Arbeitgebers! Die wichtigsten Faktoren sind: behandelt seine Mitarbeiter fair, flexible Arbeitszeiten und -pläne, Work-Life-Balance und Erlernen von Fähigkeiten, die die Karriere fördern.
    Es steht Ihnen also eine gesamte Generation gegenüber, die es nicht mehr interessiert, was auf der Lohnabrechnung steht, solange das Gehalt gegenüber der geleisteten Arbeit fair ist. Wenn Sie die Talente dieser Generation nutzen wollen, müssen Sie ihnen einen Arbeitsplatz bieten, an dem sie sich geschätzt fühlen und sich entwickeln können. Wenn Sie heute damit beginnen, dann können Sie sich die kommenden Talente sichern und gleichzeitig die bestehende Belegschaft enger an sich binden.

Fazit

Wer bis heute der Meinung war, Mitarbeiterzufriedenheit sei unwichtig, sollte sich dringend mit diesem Thema auseinandersetzen. Glückliche und motivierte Beschäftigte sind nicht zu bezahlen, denn sie sind bereit, mit dem Unternehmen durch jede Schwierigkeit zu gehen, und bringen Eigenschaften wie Loyalität und Einsatzbereitschaft mit.
Sorgen Sie dafür, dass Sie diese Menschen fördern und ihnen regelmäßig das Gefühl geben, dass ihre Arbeit und ihre Persönlichkeit im Unternehmen sehr geschätzt werden.
Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Verschnaufpausen, die sie brauchen, und bieten Sie ihnen Kleinigkeiten wie Snacks und Getränke an.
Und nicht zuletzt: Gehen Sie auf Ihre Mitarbeiter ein. Ein Arbeitgeber, der die Probleme seiner Arbeiter wahrnimmt, sie fördert und unterstützt, ihnen Perspektiven gibt und sie respektvoll und fair behandelt, steht nicht nur bei der jüngeren Generation ganz oben auf der Wunschliste.