3 Tipps, wie Sie schnell an Ihr Geld kommen

Was hilft am besten, damit Kunden ihre Rechnungen rasch bezahlen: Skonto, klassisches Factoring oder eine Factoring-Plattform?

Viel Arbeit, gute Projekte, angenehme Kunden – aber Rechnungen werden mit großer Verzögerung bezahlt. Viele Freiberufler, Selbstständige und kleine Unternehmen kennen dieses Problem. Und nicht nur in den kreativen Berufen, für selbstständige Grafiker und Designer oder für kleine Werbeagenturen sind lange Zahlungsziele und ständiges Warten auf den Geldeingang ein Problem. Auch Freelance-IT’ler, freiberufliche Pflegekräfte, kleine Pflegedienste und sogar Honorarärzte oder selbstständige Interim Manager müssen oft ihrem Geld hinterher rennen.

Ob zwei Wochen Zahlungsziel in Rechnungen angegeben sind, vier Wochen oder sogar drei Monate, ist dabei meist unerheblich. Denn viele Kunden, mit denen die Zusammenarbeit insgesamt gut läuft, halten Zahlungsziele unabhängig von deren Frist nicht ein. Sie bezahlen, wenn es die eigene Liquidität zulässt, Zeit dafür ist oder der Steuerberater dazu rät. Zum Jahresende hin wird beispielsweise über die Bezahlung von Rechnungen gerne danach entschieden, ob aus steuerlichen Gründen Geldabflüsse im alten oder im neuen Jahr besser sind. Egal warum, die Konsequenz für Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmen kann Liquiditätsengpass heißen. Das bedeutet, nicht investieren zu können, wenn es nötig ist oder sich eine Gelegenheit bietet und kann im schlimmsten Fall das Überleben bedrohen.

Klar, es gibt das Mahnverfahren und der Zugang dazu ist einfach. Nur: Mahnung oder gar Vollstreckung einzuleiten, ist die letzte Möglichkeit. Denn das bedeutet Eiszeit in der Kundenbeziehung. Solange vom Kunden noch Aufträge kommen, will das kein Freelancer oder KMU riskieren. Hier sind drei alternative Möglichkeiten für einen schnellen Zahlungseingang:

  • Skonto ist ein Nachlass auf die Rechnung, wenn der Kunde diese innerhalb eines bestimmten Zeitraums bezahlt (häufig: 2% Skonto bei Zahlung binnen 14 Tagen). Das ist für Rechnungsempfänger zwar kaufmännisch attraktiv, hilft aber nicht, wenn keine Liquidität vorhanden ist. Zudem wirkt Skonto für viele Kunden unattraktiv und führt deshalb nicht zum erwünschten schnellen Geldeingang.
  • Beim Factoring wird die Forderung des Grafikers, Designers, Arztes oder Interim Managers an einen Dienstleister übertragen. Dieser zahlt die Rechnung mit einem Abschlag aus, und erhält dies dann vom Leistungsempfänger. Grundsätzlich ein gutes Modell, allerdings können Freelancer, Selbstständige und kleine Unternehmen diese Angebote oft nicht nutzen, weil traditionelle Anbieter Vertragsbindung oder hohen Mindestumsatz verlangen.
  • Factoring Plattformen sind der Fintech-Ansatz des klassischen Factorings. Sie leisten grundsätzlich das Gleiche – Rechnungen werden schnell beglichen – ohne aber die hohen Hürden eines klassischen Factoring-Dienstleisters.

Fazit

Damit Grafiker oder Designer, IT-Freelancer und Interim Manager, kleine Werbeagenturen und Pflegedienste, Honorarärzte und andere Selbstständige ihre Rechnungen schnell bezahlt bekommen, ist Factoring ein guter Weg. Die Factoring-Plattform bietet dabei, wie andere Fintech-Ansätze im Finanzwesen auch, viele Vorteile: schneller Zugriff ohne Papierkram, keine Vertragsbindung, kein Mindestumsatz, schneller Geldeingang.